| Engel der Trauer, Protestantischer Friedhof, Rom (Foto Leisner) |
Sonntag, 10. Mai 2020
Kunst oder Kitsch? - Grabmalkunst um 1900
Montag, 6. April 2020
Kunst und Corona
Für Kunstsurfende und Kunstfreunde sammele ich hier ein paar Links, die zu Ausstellungen und Museen führen, die in dieser Zeit ihre Sammlungen für das Internet öffnen. Ich freue mich, wenn ich beim Sammeln Unterstützung bekomme (am liebsten durch Hinweise auf Twitter @LeisnerBarbara):
- Virtuelle Tour durch die Ausstellung Andy Wahrhol at Tate Modern in London auf Englisch
- auf der Webseite von "zeilenabstand.net" werden digitale Angebote in Deutschland aufgelistet (um sie zu finden muss man ein wenig herunterscrollen)
- Die Gesellschafterin Lang hat eine Website mit Ratschlägen für Senioren, dort gibt es auch ein PDF zum Herunterlagen mit dem Titel: "Das Museum auf dem Sofa – Online Rundgänge" (auch etwas herunterscrollen)
- in der Zeitschrift Geo gibt es einen Artikel über einige große Museen , die im Internet zu besuchen sind
- und auch die Alte Pinakothek in München kann man auf google arts & culture im 360Grad-Modus besichtigen
- die große Raffaelausstellung in der Scuderie del Quirinale in Rom ist zwar geschlossen, aber wenigstens lässt sich durch einige italienische Videos ahnen, was alles gezeigt wird.
Samstag, 4. April 2020
DAVID HOCKNEY - DIE TATE ZU GAST
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| David Hockneys Bild "Meine Eltern" in der Ausstellung des Bucerius Kunstforums in Hamburg (David Hockney: My Parents, 1977, Tate, © David Hockney, Foto: Tate) |
Wir waren Ende März in der aktuellen Ausstellung des Bucerius-Kunstforums in Hamburg und haben uns Gemälde und Zeichnungen von David Hockney angeschaut.
Montag, 3. Februar 2020
Van Eyck. Eine optische Revolution
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| Turin-Mailänder Stundenbuch, Quelle Wikipedia |
Van Eyck ist um 1390 wahrscheinlich in Maaseik geboren worden und starb 1441 in Brügge. Mit seiner Malerei leitete er eine neue naturalistische Kunstepoche nördlich der Alpen ein. Besonders gerühmt werden seine vollendete Maltechnik und sein Sinn für eine so wirklichkeitsgetreue Darstellung, dass man manchmal meint eine Figur trete direkt aus ihrem Rahmen auf den Betrachter zu. Über das Leben des Malers ist nur wenig bekannt. Er hatte einen ältereren Bruder, Hubert, der ebenfalls Maler war, sowie zwei jüngere Geschwister. Ab 1432 lebte er in Brügge, wo er bald seine Frau Margarete heiratete.
Sonntag, 22. Dezember 2019
Fatschenkinder und Weihnachtskrippen
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| Papierkrippe aus den 60er Jahren von Johannes |
Mit dieser schönen Papierkrippe, deren Bild mir Johannes zugeschickt hat, wünsche ich allen Leserinnen und Lesern dieses Blogs und natürlich allen Aktiven beim Kunstsurfen ein
Frohes Fest und ein gutes Neues Jahr!
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| Gotische Weihnachtskrippe, um 1500 aus dem Rijksmuseum in Amsterdam |
- Wiege, Jan Borman (II) zugeschrieben, um 1500 (62 cm hoch)
gefunden, die als Weihnachtskrippe im gotischen Stil beschrieben wird. Wir haben sie uns genauer angesehen mit ihren vier Löwenfüßen und dem durchbrochenen Sockel, auf dem ein hoher gotischer Bogen steht, der von Fialen mit Krabben bekrönt ist. Darin hängt der zierlich durchbrochene Wiegenkörper, der auf zwei Stangen zum schwingen zu bringen ist. Sicher gab es dazu ein Christkind, das in die Wiege gelegt wurde. In der Beschreibung des Rijksmuseums heißt es außerdem, dass Weihnachtskrippen für den privaten Gottesdienst zu Hause sowie in Klöstern und Kirchen verwendet wurden. Man stellte sie am Weihnachtstag auf den Hochaltar und sang während der Priester die Krippe bewegte, an der ein Glockenspiel befestigt sein konnte.
Freitag, 13. Dezember 2019
Tiepolo - Der beste Maler Venedigs
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| Apollo und Daphne (By Giovanni Battista Tiepolo - Web Gallery of Art: Image Info about artwork, Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=15398392) |
Die Lebensgeschichte von Giovanni Battista Tiepolo kann man natürlich wieder bei Wikipedia nachlesen. Er wurde 1696 in Venedig geboren, ging bei einem Bruder seiner Mutter in die Malerlehre und machte sich schon als 18jähriger erfolgreich selbstständig. 1750 ging er mit seinen beiden Söhnen nach Würzburg, wo er die Decke des Treppenhauses und den Gartensaal in der Residenz des Fürstbischofs ausmalte. Er starb 1770 in Madrid.
Montag, 11. November 2019
Wege des Barock im Museum Barberini
| Ausschnitt aus Pietro da Cortona, Der Triumph der göttlichen Vorsehung,1632–1639 (Quelle CC BY-SA 4.0) |
Ausgestellt waren in Potsdam "54 Meisterwerke aus dem Palazzo Barberini und der Galleria Corsini". Nachgezeichnet werden sollte damit die von Caravaggio ausgehende Entstehung der römischen Barockmalerei und ihre Ausstrahlung nach Europa. Hier in diesem Blog ging es schon einmal um das neue Ausstellungsgebäude in Potsdam, wie sich Ursel sofort erinnerte. Allerdings standen damals die Impressionisten im Mittelpunkt.
So haben wir uns nun als erstes das Vorbild des Potsdamer Gebäudes in Rom angesehen:
- Palazzo Barberini, Stich des 18. Jahrhunderts
und sein Abbild kurz mit dem neuen Gebäude verglichen. Der römische Palast wurde 1627–1638 im Stil des Barock erbaut. Auftraggeber waren die beiden Neffen von Papst Urban VIII., Taddeo Barberini, der Fürst von Palestrina, und sein Bruder, der Kardinalnepot Francesco Barberini. Als Architekt war zuerst Carlo Maderno tätig, nach dessen Tod 1629 übernahm Gian Lorenzo Bernini die Bauleitung. Dieser Palast besitzt eine der wichtigsten Sammlungen römischer Barockmalerei weltweit.
Dort befindet sich auch das Deckengemälde, das im Eingangsraum der Potsdamer Ausstellung mit Beamern an die - etwas kleinere - Decke eines abgedunkelten Raumes geworfen wurde:
- Pietro da Cortona, Der Triumph der göttlichen Vorsehung,1632–1639
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