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| Canaletto, Das Innere der Rotunde von Ranelagh, 1754 (By Canaletto - National Gallery, London - online catalogue., Public Domain, Quelle) |
Bis zum 6. September 2026 läuft im Kunsthistorischen Museum in Wien noch die Ausstellung über die beiden venezianischen Vedutenmaler Giovanni Antonio Canal (1697 - 1768), genannt Canaletto, und seinen Neffen Bernardo Bellotto (1721 oder 1722 . 1780), der in sehr ähnlicher Weise arbeitete und später ebenfalls den Künstlernamen „Canaletto“ verwendete. Unter der Rubrik "Über die Ausstellung" findet man auf der o.g. Website übrigens ein sehr gutes Digitorial zu beiden Künstlern und ihren Werken!
Vedute (italienisch veduta ‚Ansicht‘, ‚Aussicht‘) nennt man in der bildenden Kunst die Darstellung einer Landschaft oder eines Stadtbildes, die den Anspruch hat die Wirklichkeit abzubilden. Dabei geht es darum, dass die gemalte Gegend in der Realität wieder zu erkennen ist.
Canaletto
Canaletto wurde besonders durch die Bilder seiner Heimatstadt Venedig berühmt, die sehr genau und detailreich gemalt sind. Bekannt ist dabei, dass der Maler als Hilfsmittel eine Camera obscura benutzte, also einen dunklen Raum oder Kasten mit einem Loch. Das Licht, das durch diesen schmalen Durchlass fällt, spiegelt auf der gegenüberliegenden Wand des Kastens die Außenwelt auf dem Kopf stehend ab. Die Veduten von Venedig waren übrigens besonders bei den britischen Aristokraten beliebt, zu deren "Grand Tour", also ihrer Bildungsreise durch Europa, natürlich ein Aufenthalt in der Lagunenstadt gehörte.
Aufgerufen haben wir als erstes
- Canaletto, Der Bacino di San Marco von San Giorgio Maggiore, 1734/44, Wallace Collection


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