Gerade hat im
Museum Frieder Burda in Baden-Baden eine neue Ausstellung über die Künstler der "
Brücke" begonnen (bis 24.3.1919). Und dazu gleich noch ein Hinweis: In der
Bundeskunsthalle in Bonn wurde fast zeitgleich die Ausstellung
Ernst Ludwig Kirchner - Erträumte Reisen eröffnet, die bis zum 3. März 2019 läuft.
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Ernst Ludwig Kirchner, Liegender blauer
Akt mit Strohhut, 1909, Privatsammlung
(Pressebild der Ausstellung) |
Diese in Deutschland sehr bekannte
Künstlergruppe wurde, wie man bei Wikipedia nachlesen kann, am 7. Juni 1905 in Dresden von den vier Architekturstudenten Ernst Ludwig Kirchner, Fritz Bleyl, Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff gegründet und im Mai 1913 in Berlin aufgelöst. Ihr Programm war typisch für diese Zeit des Aufbruchs, in der eine neue Kultur entstand, die das Leben und die Kunst reformieren wollte. Dementsprechend schrieben die angehenden Architekten, die sich alle zu Malern weiterentwickelten in ihr Programm:
„Mit dem Glauben an Entwicklung, an eine neue Generation der Schaffenden wie der Geniessenden rufen wir alle Jugend zusammen. Und als Jugend, die die Zukunft trägt, wollen wir uns Arm- und Lebensfreiheit verschaffen gegenüber den wohlangesessenen, älteren Kräften. Jeder gehört zu uns, der unmittelbar und unverfälscht wiedergibt, was ihn zum Schaffen drängt.“